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Mut zur Natur

Hillscheid im März

Sehr geehrte Mitglieder:innen des Gemeinderates,
liebe Mitbürger:innen und Interessierte,

die BI WaldZunkunft Hillscheid wird sich aus privaten Gründe aus dem aktiven Engagement zum Thema Schutz des Gemeindewaldes Hillscheid zunächst zurückziehen.
Dieser Schritt fällt uns nicht leicht.

Wir bedanken uns bei allen Beteiligten für das entgegengebrachte Interesse und die Bereitschaft, sich am „runden Tisch“ mit uns auszutauschen.

Nach wie vor sind wir der Auffassung, dass der Weg des Dialogs als das richtige Mittel anzusehen ist.
Wir hoffen darauf, ein kleiner Stein des Anstoßes zum Weiterdenken gewesen zu sein, zu diesem wichtigen und sensiblen Thema.

Der Schutz des Waldes ist eine wichtige Sozialleistung unserer Gesellschaft. In unseren Augen bleibt es das zentrale, gegenwärtige Thema, wenn es um den Erhalt unseres Lebensraumes geht.

  • Das bedeutet: im Umgang mit dem Wald 'raffiniert faul' zu sein.
  • Es bedeutet mehr Wildnis zu wagen und hierzu auch über die bereits gesetzlich vorgeschriebene Schutzflächen hinauszugehen.

  • Es bedeutet, die maschinen- und pflegeintensive Waldbewirtschaftung abzubauen und nur dort anzuwenden, wo es unabdingbar ist. Der Wald ist keine pflegebedürftige Anbaufläche.

Die vom Wald täglich vollbrachten ökologischen Leistungen übertreffen bei weitem das menschliche Verständnis über das Zusammenwirken der Komponenten im Ökosystem. Die Natur hat über Millionen Jahre die Anpassung und das Überleben geschafft. Den Menschen benötigt sie hierfür am wenigsten.

Es ist an uns allen, den von der Natur geschaffenen Mehrwert nicht durch wirtschaftliche Zwänge zu schmälern, sondern die natürliche Entwicklung zu fördern. Das bedeutet auch, alte bewährte Strukturen zu überprüfen - und vielleicht auch aufzugeben.

Deshalb bleibt es uns wichtig, mit Ihnen gemeinsam einen Weg im Dialog zu finden, der den IST-ZUSTAND des Gemeindewaldes erfasst und auch eine FEHLERANALYSE zulässt! Sprich, dass die Gemeinde ein von weitestgehend „forstlicher Nutzung befreites“ Konzept entwickelt und dieses dauerhaft rechtlich gesichert wird.

Nun ist die Situation für uns anders als erwartet eingetreten, sodass wir nur darauf hoffen können, dass sowohl Natur-bejahende wie auch Natur-schützende Erkenntnisse in die Entscheidungsebene einbezogen werden.

Wir hoffen dass unsere späteren Generationen die Früchte der nun gepflanzten Samen ernten und genießen können!

Mehr Mut zur Natur!

BI WaldZukunft Hillscheid
Jan Dott - Uwe Knifka-Maronna – Katharina Darscheid – Katja Christmann

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